Planung / you&me

Die letzte Woche ist angebrochen. Unglaublich. Immer wieder lamentiert man darüber, wie wenig Wochen nur noch übrig sind. Wie viel jedoch zu tun und wie knapp die Zeit ist. Alles Blödsinn! JETZT bleibt wenig Zeit. Fünf Tage, 120 Stunden, 7200 Minuten – Atmen. In Minuten klingt es gar nicht so schlimm. Wir sind also mit den letzten Vorbereitungen beschäftigt, die diesmal nichts mit dem Bus zu tun haben. Der lag vor zwei Tagen mit dem Schiff Atlantic Conveyor in Castletown-Bearhaven vor Anker und lässt es sich gut gehen. Wo zum Teufel ist das?! Ahh, Irland.

Unser Schiff
Hier hingegen, wuseln alle nur so vor sich hin. Die letzten Dokumente scannen und kopieren, seine Finanzen nochmal überprüfen, die Versicherungsdokumente duplizieren oder schon mal die Sachen rauslegen, die man mitnehmen möchte. Zu viele natürlich. Also beginnt der Prozess des Loslassens. Loslassen von Eitelkeit und dem Drang auch edlere Kleidungsstücke mitzunehmen, die jedoch keinen anderen Zweck erfüllen als unpraktisch zu sein und Platz wegzunehmen. Man schaut auf seinen Rucksack mit 65 Liter Fassungsvermögen und den Koffer, den man mitnehmen darf und schiebt den Tag des finalen Einpackens noch ein wenig vor sich her.

Fragen, die wir uns also kurz vor der Abreise stellen:

  • Haben wir alle Dokumente in Kopie und haben wir sie sicher online abgelegt, um darauf zugreifen zu können? Reisepass, Personalausweis,    Führerschein,Internationaler Führerschein, Fahrzeugschein, Impfpass, wichtige Karten etc.
  • Hinflugticket und die Hotelbuchung für die erste Nacht vor Ort eingesteckt?
  • Brauchen wir ein Rückflugticket? Manche Länder verlangen eines bei Einreise.
  • Welche laufenden Kosten bestehen in den 12 Monaten Abwesenheit?
  • Wer kümmert sich um die Post und Rechnungen? Braucht es dafür eine Vollmacht?
  • Hat man endlich die Autoversicherung?
  • Sind alle nötigen Medikamente abgeholt? Die, die man nicht so leicht vor Ort kaufen kann?
  • Ausreichend Geld in der Währung vor Ort mit dabei?

Während sich die eine also in Papierstapeln verliert und Kopien durch die Luft segeln, kümmert sich der andere darum der Autoversicherung hinterher zu telefonieren, letzte Besorgungen zu machen oder Daten zu sichern.

Ihr braucht eine übersichtliche Packliste? Findet man hier.


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