Planung / you&me

Die ganze letzte Woche bestand daraus das Packen vorzubereiten und Menschen zu verabschieden. Menschen, die man gern hat, die einen festen Platz im Alltag haben – kurzum: die einem das Gefühl von Zuhause geben. Es wird umarmt und gedrückt, Wünsche werden ausgesprochen und (vorerst) letzte Abende zusammen verbracht. Wie soll man das denn bitte ohne Tränen hinbekommen? Nun gut, nervös durch die Gegend laufend suchten wir also Dinge zusammen, die wir mitnehmen müssen. Sie landeten auf dem bereit gestellten Tisch und immer, wenn man vorsichtig in das Zimmer lugte war einem ganz mulmig. Bis heute. Denn heute wurde gepackt! Und aus dem ‚mulmig‘ wurde eine ausgewachsene hysterische Schnappatmung.

Uns begleiten zwei große Backpacks mit 65 Liter Fassungsvermögen und eine große, alte Sporttasche, die wir vor Ort wegschmeißen werden. Es gibt tausend Möglichkeiten, einen Rucksack effizient zu packen. Wenn gar nichts mehr hilft – stopfen. Nachdem wir aber Ordnung schätzen, wurde gerollt. Das geht mit jedem T-Shirt, jedem Pullover, jeder Outdoorjacke und auch fast jeder Hose. Zwei Reihen Rollen, eine Lage flach gefaltete Sachen – das kann man wiederholen bis der Rucksack voll ist. In die Zwischenräume packt man Socken, Badezeug oder Unterwäsche. Ideal sind Rucksäcke, die zwei Zugänge haben: oben und an der Seite. So lässt sich leichter auf die unteren Teile zugreifen. Eine große Hilfe sind auch wasserdichte Gepäckbeutel (Packdivider). Sie helfen zu strukturieren und sind platzsparend. Bevor man nun richtig mit dem Einpacken startet, sollte man noch bequeme Kleidung für den Flug im Zwiebel-Look beiseite legen. Was man an sich trägt, muss schon mal nicht ins Gepäck! Jeweils einen Daypack nehmen wir mit ins Handgepäck. Einer davon wird mit unserem empfindlichen Equipment gefüllt. Der andere mit allem, was man zur Hand haben muss:

  • Reisepass
  • alle originalen Dokumente
  • die Hotelbuchung
  • alle Unterlagen, die man für das Abholen des Autos braucht
  • Flugticket
  • Handy und Ladekabel
  • Geldbeutel
  • Fluglektüre
  • kleiner „Erfrischungsbeutel“

Auch wichtig ist Wechselkleidung für zwei Tage. Man weiß nie, ob das Hauptgepäck den Anschlussflug auch erreicht.
Ihr sucht nochmal die Packliste? Hier entlang.

 


Kommentare

  1. Kerstin Droge-Greitl sagt: August 24, 2015 at 6:05 pm

    AHHH – es wird jetzt so richtig ernst – die Packerei sieht sehr übersichtlich aus und geordnet aus, kaum zu glauben, dass Euch das schwergefallen ist:))) Der letzte Abend zuhause, das Wunschkost – Abendessen steht bereit. Oje – so ganz ohne Tränen wird’s vielleicht nicht abgehen…..
    Aber wir sind schon so sehr gespannt und freuen uns auf die ersten Berichte aus der Ferne.
    Küsse
    Kerstin, Robert und alle kids

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.